09.09.2009GEK-Kernanwendung nebenbei auf C# portiertErfolgreiches Migrationsprojekt für 2.000 User parallel zu Kassenfusion und Einführung des Gesundheitsfonds
"Gesundheit Erster Klasse" verspricht der Slogan der Gmünder Ersatzkasse. Dafür, dieses Versprechen gegenüber ihren rund 1,7 Mio. Versicherten einzuhalten, sorgt nicht zuletzt die hauseigene Softwarelösung GEK-Client. Fast 2.000 Anwender können sich zu jeder Zeit einen umfassenden Überblick über alle relevanten Informationen rund um ein Mitgliedsverhältnis verschaffen. Durch unaufschiebbare Projekte wie die Fusion mit der Hamburgischen Zimmererkasse und die Einführung des Gesundheitsfonds wäre die geplante und dringend notwendige Migration der SQL-Windows-Anwendung auf eine moderne .NET-Umgebung beinahe unter die Räder gekommen.
Die besondere Herausforderung bestand darin, dass zum geplanten Projektbeginn weder Entwickler noch Tester aus der Fachabteilung zur Verfügung standen und der Code wegen der anstehenden Änderungen auch nicht eingefroren werden konnte. Dennoch gelang die Portierung in mehreren Stufen, deren erste fecher praktisch allein übernahm. Nach der abschließenden Finalisierung durch das GEK-Team lobten die Pilotanwender vor allem die gute Performance und Stabilität der neuen Lösung. Systemabstürze, wie sie zuvor noch an der Tagesordnung waren, gab es überhaupt nicht mehr.
Seit Anfang Mai läuft das neue Portal im Routinebetrieb. "Selten haben wir eine reibungslosere Migration erlebt", freut sich Karl Lang, verantwortlicher Projektleiter im Bereich Qualität und Verfahren der IT-Abteilung der GEK. "Nach dem schwierigen Projektstart war das 'Go Live' wirklich ein Spaziergang".
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